Vollnarkose/Sedierung

Unterstützung gegen Schmerz und Ängste

Wir bieten Ihnen zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen unter verschiedenen Stufen von Sedierung und Narkose an. Dabei arbeiten wir mit einem erfahrenen Narkosearzt zusammen.
Eine ambulante Vollnarkose kann medizinisch sinnvoll und indiziert sein, wenn durch eine örtliche Betäubung keine ausreichende Schmerzausschaltung möglich ist.

Auch wenn Patienten sehr große Angst vor einer Operation haben und dem Stress nicht gewachsen sind, kann eine Sedierung mit einem Beruhigungsmittel bis hin zur Narkose hilfreich sein.

Bei geistiger Behinderung und kleinen Kindern ist eine Narkose oftmals der einzige Weg um behandeln zu können.

Sedierung

Beruhigung für besonders empfindliche Patienten

Als Sedierung bezeichnet man die Einnahme eines Beruhigungsmittel. Mit Midazolam (Dormicum®) steht ein kurz wirksames Benzodiazepin zur Verfügung, welches aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit von 1-3 Stunden vor allem in der ambulanten ärztlichen und zahnärztlichen Prämedikation eingesetzt wird. Es kann entweder intravenös, oral (als Tablette) oder auch nasal (als Spray) verabreicht werden kann. Während der Behandlung gibt ein sogenanntes Pulsoximeter Auskunft über Puls und Sauerstoffsättigung des Patienten.

Analgosedierung

Die sanfte Narkose bei kleineren Operationen

Als Analgosedierung bezeichnet man die medikamentöse Schmerzausschaltung (Analgesie) bei gleichzeitiger Beruhigung (Sedierung). Im Unterschied zur Narkose reagiert der Patient auf äußere Reize und atmet selbständig. Das Verfahren ist eher für kurze chirurgische Eingriffe geeignet z.B. bei einer Weisheitszahnentfernung. Gelegentlich kann (oder muss) die Analgosedierung in eine Vollnarkose münden. Die Analgosedierung wird in unserer Praxis von einem erfahrenen Narkosearzt durchgeführt.

Vollnarkose

Künstlicher Tiefschlaf für besondere Situationen

Die Vollnarkose versetzt den Patienten in einen künstlichen Tiefschlaf, bei dem alle Sinne vollständig ausgeschaltet sind. Der Anästhesist (Narkosearzt) steuert die Narkosetiefe und überwacht dabei ständig die Vitalfunktionen Herzschlag, Atmung und Blutdruck. Somit bekommt der Patient nichts von der Behandlung mit, kann aber auch in kürzester Zeit wieder aus der Narkose geholt werden. Die Behandlung in Vollnarkose ist heutzutage sehr sicher geworden. Dank der Anwendung moderner Medikamente sind die früher geläufigen Nachwirkungen wie Übelkeit und Schwindel mittlerweile kein Problem mehr. In aller Regel kann der Patient die Praxis eine Stunde nach der Narkose (in Begleitung) wieder verlassen.

Ein Einsatz von Vollnarkose kann grundsätzlich bei Patienten mit speziellen körperlichen Behinderungen, geistigen Behinderungen oder bei kleinen Kindern mit umfangreichem Behandlungsbedarf indiziert sein.

Die Vollnarkose ist nur in einigen wenigen Fällen als Krankenkassenleistung abzurechen. In aller Regel wird diese als Privatleistung vereinbart.

Kindernarkose

Option für größere Eingriffe bei kleinen Kindern

Bei sehr kleinen Kindern mit ausgedehnten Zahnzerstörungen oder bei behandlungsunwilligen Kindern muss die Zahnbehandlung manchmal auch unter Vollnarkose durchgeführt werden. Unser Narkosearzt hat diesbezüglich bereits mehrere „Kinderzahnarztpraxen“ betreut. Er steht Ihrem Kind vor, während und nach der Behandlung zur Verfügung. Vor der Operation haben Sie die Möglichkeit, für Sie wichtige Fragen mit dem Narkosearzt zu besprechen.

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