Die klassische Hypnose ist relativ bekannt – ein schwingendes Pendel vor den Augen oder das Starren in einen Lichtpunkt und den direkten Befehl zum Schlafen. Diese Methode findet jedoch in der Zahnarztpraxis eher weniger Verwendung.
Hier wird die indirekte Methode bevorzugt. Auf beiläufige, fast unmerkliche Weise wird innerhalb eines Gesprächs ein veränderter Bewusstseinszustand eingeleitet. Zahnarzt und Patient arbeiten gemeinsam. Dabei sind drei verschieden tiefe Stadien des hypnotischen Zustands zu erkennen:
Die leichte Trance zeichnet sich durch einen langsamer schlagenden Puls aus, die Atmung wird tiefer und ruhiger, der Patient fühlt sich schläfrig und verspürt meist eine gewisse Schwere in Armen und Beinen. Oft schließen sich die Augen von selbst und die Lider flackern stark.
Die mittlere Trance lässt den Patienten das Gefühl entwickeln, vollkommen in seiner inneren Welt, in seiner Fantasie aufgehen zu können. Die äußeren Geschehnisse werden so unwichtig, dass sie kaum bemerkt werden. In diesem Stadium ist der Hypnotisierte fähig, seinen Fantasien wie in einem Film zu folgen.
Die tiefe Trance ähnelt einem tiefen Schlaf. Das Empfindungsvermögen des Körpers ist derart herabgesetzt, dass vollkommene Schmerzunempfindlichkeit auftreten kann. Der Patient vermag in diesem Zustand sogar die Augen zu öffnen ohne wach zu werden. Oft kann er sich nach der Trance nur noch bruchstückhaft an das erinnern, was er erlebt hat.
© 2012 Zahnarzt Dr. Cyrus Ansari Dres. C. und F. Ansari, O. Bohling - Bahnhofstr. 36 - 35037 Marburg - Tel.: 06421-65539