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Aktuelles
Schöne Zähne, schöner Tag!

Unsere Öffnungszeiten während der Weihnachtszeit 2015/2016

 

Liebe Patienten, 

im folgenden finden Sie unsere Öffnungszeiten für die kommenden Tage:

 

24.12.15 + 25.12.15   geschlossen

28.12.15 + 29.12.15   14.00 Uhr - 20.00 Uhr  (telefonisch bis 17.00 Uhr erreichbar)

30.12.15                      08.00 Uhr - 14.00 Uhr

31.12.15 + 01.01.16    geschlossen

ab Montag, den 04.01.16 wieder regulär ab 8.00 Uhr geöffnet.

In dringenden Schmerzfällen können Sie unter der Telefonnummer 01805-607011 erfahren, welche Praxis im Kreis Marburg-Biedenkopf Bereitschaftsdienst hat.


Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr.

Ihr Praxisteam Ansari / Bohling

 

 

 

24.06.2014 | Parodontitis: Mit guter Einweisung hilft jede Zahnbürste – aber eine elektrische ist besser


| Elektrische Putzsysteme eignen sich besser zur Parodontitisprävention durch Reduktion von Gingivitiden und Plaqueentfernung als Handzahnbürsten. Die Begründung dafür könnte eine einfachere Handhabung der elektrischen Systeme im Vergleich zur manuellen Pflege sein. Die Vermutung, dass schallaktive Systeme nachweisbar die subgingivale Flora positiv beeinflussen, konnte in einer Studie der Universität Göttingen aber nicht verifiziert werden. |

 

Die Anwendung aller drei Zahnbürsten ergab Verbesserungen der klinischen Ausgangssituation. Es stellte sich zwar eine Überlegenheit der elektrischen Putzsysteme heraus; dennoch konnte gezeigt werden, dass es Patienten auch mit der manuellen Pflege möglich war, nach intensiver Einweisung eine gute häusliche Mundhygiene zu erzielen. Es kann daher nicht pauschal abgeleitet werden, dass das eine oder andere Putzsystem das „Nonplusultra“ für die häusliche Zahnpflege darstellt, schreibt Dr. Marion Müller, die Autorin.

 

72 an mittelschwerer Parodontitis erkrankte Probanden nahmen an der dreimonatigen klinischen Studie teil. Durch Randomisierung wurden drei gleichwertige Gruppen gebildet, in denen jeweils ein anderes Zahnbürstensystem der Marke Oral B überprüft wurde: Die rotierend-oszillierende Zahnbürste Professional Care 3000®, das schallaktive System Sonic Complete® oder die Handzahnbürste Indicator 35®. Alle drei Zahnbürsten führten zu Verbesserungen der klinischen Ausgangssituation.

 

Die Veränderungen des Plaqueindex bestätigen die Annahme, dass schall-aktive Bürsten keine Dominanz in der Plaqueentfernung gegenüber den rotierend-oszillierenden Systemen zeigen. Auch wurde die Vermutung widerlegt, schallaktive Bürsten könnten das subgingivale mikrobielle Milieu positiv beeinflussen.

 

PRAXISHINWEIS | Die vorliegende Studie unterstreicht die einheitliche Expertenmeinung, dass ein mundhygienisches Intensivprogramm essentieller Bestandteil in der Therapie und auch Prävention der Parodontitis ist. Die Wichtigkeit der Unterweisung in den richtigen Umgang mit den jeweiligen Zahnbürsten sollte in Zukunft noch häufiger in den Vordergrund treten. Dann kann, unterstützt durch jedes Zahnbürstensystem, das Plaque-Biofilm-Management helfen, parodontale Probleme zu beseitigen.
 

Quelle

    Müller M. Klinische Studie zur Überprüfung der Effektivität verschiedener Zahnbürsten im Rahmen der Initialbehandlung parodontal erkrankter Patienten. Dissertation, Göttingen, 2014.

Auszug mit freundlicher Genehmigung des IWW- Instituts

 

 

 

18.02.2014 | Allergieprophylaxe
Schnuller ablecken: Schlecht für die Zähne, gut gegen Allergien

 

| Durch das Ablecken von Babyschnullern werden Bakterien und Viren von den Eltern auf das Baby übertragen. Wovor die Zahnärzte jahrelang warnten, könnte sich nun doch als hilfreich erweisen – zur Vorbeugung von Allergien. Für Prof. Dr. Stefan Zimmer (Universität Witten/Herdecke) gibt es jedoch auch Risiken. |

Vorteile des elterlichen Schnullerableckens  

Eine schwedische Studie konnte zeigen, dass Kinder, deren Eltern den Schnuller zum Säubern in den Mund nahmen, seltener unter Allergien leiden. In einer Studie untersuchten Prof. Dr Bill Hesselmaar (Padiater an der Universität Göteborg) und Kollegen den Zusammenhang zwischen Schnuller-Ablecken und der Entwicklung von Ekzemen und Allergien. Das Ergebnis: Die Kinder, die durch eine natürliche Geburt und das Schnuller-Ablecken bereits mit der Bakterienflora der Eltern in Kontakt gekommen sind, weisen deutlich weniger Ekzeme und Allergien auf. [1] Die Studie zeigte, dass das Ablecken des Schnullers bis zum Alter von 6 Monaten im Alter von 18 Monaten das Risiko des Auftretens einer Neurodermitis um 63 Prozent und das Auftreten von Asthma um 88 Prozent reduzierte.

Auch die Art der Geburt spielte eine signifikante Rolle. Nur etwa 20 Prozent der Kinder, die natürlich geboren wurden und deren Eltern den Schnuller regelmäßig in den Mund nahmen, wiesen Ekzeme oder Allergien auf. Kaiserschnittgeborene Kinder, deren Eltern den Schnuller regelmäßig auskochten, litten dagegen zu 54 Prozent an allergischen Symptomen. Gerade Kinder, die per Kaiserschnitt geboren wurden, könnten also von dieser Art der Immunisierung profitieren.

Risiken des Schnullerableckens 

Das Ablecken des Schnullers kann jedoch auch Gefahren bergen. „In dem elterlichen Bakteriencocktail befinden sich häufig auch Erkältungskeime oder andere Erreger von Infektionen“, erklärt Stefan Zimmer. Fast jeder Erwachsene trägt auch Herpes-Viren in sich. Was bei Erwachsenen nur ein lästiges Übel ist, kann bei Kindern vor allem in den ersten drei Lebensmonaten zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. „Bei akuten Infektionen oder einem Herpes-Ausbruch sollte auf das Ablecken des Schnullers weiterhin verzichtet werden“, warnt Zimmer. [2]

Quellen:

1 Hesselmar B et al. Pacifier Cleaning Practices and Risk of Allergy Development. PEDIATRICS 2013: 131: 6.

[2] Mitteilung der Informationsstelle für Kariesprophylaxe des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ). 24. Januar 2014.

 

Auszug mit freundlicher Genehmigung des IWW Instituts, Zahnmedizin Report

 

 

 

07.10.2013 Lachgas zur milden Sedierung bei Kindern: Fachgruppen nehmen Stellung


Der Einsatz von Lachgas zur minimalen Sedierung bei zahnärztlichen Prozeduren bei Kindern ist zunehmend verbreitet. Eine gemeinsame Stellungnahme aus anästhesiologischer und zahnärztlicher Sicht soll die Grundlage für eine sichere Anwendung sein und einem unkritischen Einsatz bei Kindern entgegenwirken. Klinische Grundlagen des Einsatzes von Lachgas und die notwendigen organisatorischen, personellen und technischen Voraussetzungen werden in einer gemeinsamen wissenschaftlichen Mitteilung verschiedener Fachgruppierungen skizziert. |

 
Eine in Deutschland wenig, in angelsächsischen und skandinavischen Ländern dagegen sehr verbreitete Sedierungsmethode stellt die Inhalationssedierung mit Lachgas und Sauerstoff dar. Sie ist die einzig sichere Sedierungsmethode, die sich ohne die Anwesenheit eines Anästhesisten einsetzen lässt, und die sowohl in ihrer Länge als auch in ihrer Tiefe den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden kann. Lachgas-Sedierung in Verbindung mit Lokalanästhesie ist eine Alternative zur Intubationsnarkose.

 
Indikationen sind:

ängstliche, aber kooperative Kinder und Jugendliche, kleinere, wenig schmerzhafte zahnärztliche Eingriffe in supplementierender Lokalanästhesie,
kurze, planbare Behandlungsdauer.


Kontraindikationen sind

unkooperatives oder bewusstseinsgetrübtes Kind, behinderte bzw. eingeschränkte (Nasen-)Atmung (zum Beispiel Infekte wie Sinusitis, akute Rhinitis, obstruktives Schlafapnoe-Syndrom), Belüftungsstörung des Mittelohres (zum Beispiel Otitis media), Zustand nach Bleomycin-Chemotherapie (Sauerstofftoxizität), Psychosen, Störung des Vitamin-B12-Metabolismus oder bei Vitamin-B12-Mangel (schwerwiegende bis zu tödliche Folgen!), Adipositas (Gewichtsperzentile > 99), da häufig mit obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom einhergehend, größere, länger dauernde, komplizierte Eingriffe, Zustand nach Augenoperation mit intraokkulärer Gasplombe, schwerwiegende Nebenerkrankungen (ASA-Status ≥ 3).


Der Einsatz von Lachgas zur minimalen Sedierung bei zahnärztlichen Prozeduren bei Kindern kann nach Berücksichtigung der in der gemeinsamen ­Mitteilung genannten Indikationen, Kontraindikationen, organisatorischen, apparativen und personellen Anforderungen nach dem heutigen Stand des Wissens aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin empfohlen werden.

 
PRAXISHINWEIS |  Eine vom Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) im Januar 2009 durchgeführte Umfrage ergab, dass circa 25 Prozent der zertifizierten Kinderzahnärzte die Inhalationssedierung in ihren Praxen anwendeten. Die einzige und seltene Nebenwirkung, die beobachtet wurde, war Übelkeit. [2]
 
Quellen

    [1] Einsatz von Lachgas zur minimalen Sedierung von Kindern in der Zahnheilkunde. Gemeinsame wissenschaftliche Mitteilung des wissenschaftlichen Arbeitskreises Kinderanästhesie der DGAI und des Interdisziplinären Arbeitskreises Zahnärztliche Anästhesie von DGAI, BDA, DGKiZ und DGZMK. Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift 2013; 68 (7): 58-61

    [2] Esch J. Anxiolyse und Sedierung mit Lachgas in der Kinderzahnheilkunde. Quintessenz 2009; 60: 1215-1223

 
Quelle: Ausgabe 10 / 2013 | Seite 11 | ID 42323888

 Auszug mit freundlicher Genehmigung des IWW Instituts, Zahnmedizin Report

 

 

25.07.2013 | Lokalanästhesie

 

Zahnärztliches Anästhesie-Nasenspray: Erfolg in klinischer Phase-II-Studie

| Als Nasentropfen oder Nasenspray verabreichte Lokalanästhetika sammeln sich über die Hauptnerven in hohen Konzentrationen in Zahn, Kiefer und Mund. Vor drei Jahren berichtete der „Zahnmedizin Report“ über die Bemühungen US-amerikanischer Forscher, zahnärztliche Lokalanästhetika als Nasenspray zu verabreichen, um auf diese Weise die Nadel zu ersetzen.[1] Nun liegen Ergebnisse einer klinischen Phase-II-Studie vor, die erfolgversprechend sind. |

 
Vergleich von Injektion mit Nasenspray

US-amerikanische Wissenschaftler verglichen die Wirkung von Kovacain-Sprühnebel (3% Tetracainhydrochlorid und 0,05% Oxymetazolinhydrochlorid) plus einer Schein-Infiltrations-Injektion gegen ein Nasenspray aus Kochsalzlösung plus einer aktiven intraoralen Injektion (Lidocainhydrochlorid 2% und Epinephrin 1:100.000). 45 Teilnehmer nahmen an dieser randomisierten doppel-blinden Studie teil. Von den 45 Patienten erhielten 30 zufällig aus­gewählte das Nasenspray, die restlichen 15 erhielten die Lidocain-Injektion. Nach der Applikation überwachten die Forscher die Vitalfunktionen und verwendeten ­eine Sonde, um die Empfindlichkeit an vier Punkten in regel­mäßigen Abständen zu testen, bis nach einer Stunde das volle Gefühl zurückgekehrt war.

 
Die Studienergebnisse

Die Ergebnisse waren aus Sicht der Wissenschaftler sehr positiv: 83 Prozent der Nasenspray-Gruppe benötigten keine zusätzliche Anästhesie. Bei einem der fünf Patienten, die dies benötigten, erwies sich die Notfall-Betäubung ebenfalls als unwirksam.

 

90 Prozent der Testpersonen zeigten einen Anästhesie-Erfolg von Oberkiefer-Prämolaren und -Molaren, stellten die Forscher fest. Die Nebenwirkungen (laufende Nase, Taubheitsgefühl im Gaumen und Niesen) waren gering. Die elf Patienten, die diese hatten, erholten sich ohne Hilfe. Das Forscherteam zeigt sich ermutigt durch das positive Patienten-Feedback für die ­nadel-freie Spray-Anästhesie, die eine Betäubung mit deutlich weniger Angstgefühl ermöglicht.[2] Das Medikament wird inzwischen in einer klinischen Phase-III-Studie an einer größeren Gruppe getestet – hier werden auch Kinder als Testpersonen mit einbezogen, für die das Nasenspray aufgrund der besseren Durchblutung besonders geeignet ist.

 

Quellen

    [1] Lokalanästhesie: Nasenspray könnte die Nadel ersetzen. Zahnmedizin Report 2010, (7):11

    [2] Ciancio S G et al. Safety and Efficacy of a Novel Nasal Spray for Maxillary Dental ­Anesthesia. J DENT RES 2013. 92 (7): S43-S48

 

Quelle: Ausgabe 08 / 2013 | Seite 3 | ID 42234065

Auszug mit freundlicher Genehmigung des IWW Instituts, Zahnmedizin Report.

 

 

 

Liebe Patienten,

 

seit dem 08.03.2013 sind wir mit unserem Praxisvideo nun auch bei youtube präsent. Wir freuen uns.

23.02.2012 | Angstpatienten

Zahnbehandlungsangst – mehr Fortbildung hilft nicht nur den Patienten

 

| Eine Heidelberger Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Zahnärzte nur wenig Interesse an Fortbildungen zum Thema „Angst“ zeigen. Auch wird die Patientenaufklärung über das Thema Angst und ihre Therapiemöglichkeiten nur von einem sehr geringen Teil der Zahnärzteschaft betrieben. Auffällig ist hierbei, dass die Zahnärzte, die regelmäßig Fortbildungen besuchen, die Patienten deutlich häufiger durch Broschüren und Informationsvideos informieren und spezielle Angstsprechstunden anbieten. |

     Hintergrund: ZahnbehandlungsangstDie Zahnbehandlungsangst entsteht meist durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren: Die häufigste Ursache sind traumatische Erlebnisse während der Zahnbehandlung meist schon in der frühen Kindheit. Die Angst vor dem Schmerz ist selbstverstärkend: Okawa et al. zeigten in einer Studie an 57 Patienten, dass die Angst vor dem Schmerz die Schmerzwahrnehmung verstärkt [1]. Neben Schmerzerfahrungen werden als Angstauslöser auch der drohende Verlust der Selbstkontrolle und das damit verbundene Gefühl, ausgeliefert zu sein, diskutiert, verstärkt durch die biologische Disposition, mit Angst zu reagieren. Die Korrelation mit Erfahrungen sexuellen Missbrauchs wird ebenfalls in der Literatur diskutiert – sie scheint häufiger zu sein als angenommen [2].Quellen[1] K Okawa, T Ichinohe, Y Kaneko: Anxiety may enhance pain during dental treatment; Bull Tokyo Dent Coll (2005) 46: 51-58  [2] T Willumsen: The impact of childhood sexual abuse on dental fear. Community Dentistry and Oral Epidemiology (2004) 32: 73-79  Die Heidelberger Untersuchung, basierend auf einer bundesweiten Umfrage mittels Fragebogen, ergab eine geringe Teilnahme aller Zahnärzte an Seminaren zum Thema Angst: 34 Prozent der Befragten besuchen gar keine, nur knapp 10 Prozent bilden sich regelmäßig zum Thema Angst fort. Regelmäßige Fortbildung korreliert mit intensiver Aufklärung über Angst in der Praxis durch Broschüren, Fragebögen und speziellen Angstsprechstunden. Bei den therapeutischen Möglichkeiten der Zahnbehandlungsangst kommen bei 80 bis 95 Prozent der Zahnärzte die Aufteilung der Behandlung in mehrere kleine Sitzungen, das Gespräch über die Angst oder die Ablenkung von der Angst zur Anwendung. Allerdings schätzen nur 40 bis 70 Prozent der Zahnärzte diese Methoden als erfolgreich ein. Anders verhält es sich mit den eher psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten der Angstreduzierung, den Entspannungstechniken und der Hypnose. Diese werden von einer größeren Zahl an Studienteilnehmern für erfolgreich gehalten, als sie angewendet werden. Die Entspannungsmethoden werden von 53 Prozent der Zahnärzte und die Hypnotherapie von 19 Prozent angewendet. Für erfolgreich halten sie dagegen 62 Prozent (Entspannungsmethoden) bzw. 54 Prozent (Hypnose). Diese Methoden werden signifikant häufiger von den Zahnärzten für erfolgreich gehalten, die regelmäßig Fortbildungen besuchen. Ferner konnte durch die Studie gezeigt werden, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Zahnärzten mit Psychologen oder Psychiatern in der Praxis kaum umgesetzt wird. Auch hier sind die fortgebildeten Zahnärzte diejenigen, die Angstpatienten häufiger an Psychotherapeuten überweisen. [1] Den Zusammenhang von Schmerz und Angst kennen 95 Prozent der Zahnärzte, jedoch haben deutlich weniger Zahnärzte (20 Prozent) Kenntnisse über den Einfluss von Angst auf die Wundheilung. Je häufiger sich die Zahnärzte fortbilden, desto höher ist ihr Wissen sie über die Psychosomatik der Wundheilung. [2] 

PRAXISTIPP VON DR. GILA DOROTHEE BüRGER | Die Behandlung von Angstpatienten stellt in der Regel für die Zahnärzte eine Belastung dar. Um adäquat auf Patienten mit Zahnbehandlungsangst eingehen zu können, ist es notwendig, dass diese von den nicht ängstlichen Patienten herausgefiltert werden. Des Weiteren ist festzuhalten, dass eine Angststörung nur auf psychologischer Ebene erfolgreich und langfristig therapiert werden kann. Daher sollte die Bedeutung der fachübergreifenden Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle im zahnärztlichen Praxisalltag spielen. [4]

Auch bei der Zahnbehandlungsangst von Kindern zeigt sich: Fortbildung hilft nicht nur den kleinen Patienten. Zahnärzte empfinden die Behandlung von Angstpatienten als weniger schwierig, wenn sie sich regelmäßig auf dem Gebiet der Zahnbehandlungsangst fortbilden – und sie verfügen über ein deutlich größeres Behandlungsrepertoire. Bei der Breite des Behandlungsspektrums zeigte sich, dass Kinderzahnärzte mehr Methoden anwenden, um überängstlichen Kindern die Behandlung zu ermöglichen. Sie verwenden Hilfsmittel wie Stofftiere, Entspannungsmethoden, die Hoppe-Reiter-Stellung, Vollnarkose, Ablenkung der Aufmerksamkeit, Videobrille und Hypnose signifikant häufiger als die Vergleichsgruppen. Auch in der Einschätzung der Effektivität dieser Behandlungsmethoden lagen die Kinderzahnärzte höher als die Nicht-Kinderzahnärzte. Weiterhin überweisen sie deutlich weniger Kinder an eine Mund-Zahn-Kieferklinik. [2]Quellen    [1] G D Bürger: Präferierte Handlungsoptionen von Zahnärzten bei erwachsenen Patienten mit Zahnbehandlungsangst. Dissertation, Heidelberg 2012     [2] I S Ollinger: Die Versorgung von Kindern mit Zahnbehandlungsangst in der Praxis niedergelassener Zahnärzte.

Dissertation, Heidelberg, 2011Quelle: Ausgabe 03 / 2012 | Seite 7 | ID 32101610

 

 








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© 2014 Zahnarzt Dr. Cyrus Ansari                                                 Dres. C. und F. Ansari, O. Bohling - Bahnhofstr. 36 - 35037 Marburg - Tel.: 06421-65539

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